ERSTE SCHRITTE ZUR GELDANLAGE

So wie sich Wanderer auf lange Strecken vorbereiten und sich an Umgebungsplänen und Wegweisern orientieren, und Ihre Wanderung mit dem ersten Schritt beginnen, so tun es auch Anleger. Vom Sparer zum Geldanleger braucht es den ersten Schritt. Dieser kann Sie vor Herausforderungen stellen, aber dennoch wichtig für Sie sein und in einem Umfeld niedriger Zinsen Ihr Leben bereichern.

Jedes Jahr verliert Geld an Kaufkraft, durch den ersten Schritt und eine robuste Geldanlage können Sie dies vermeiden, Ihre Vermögenswerte schützen und diese mehren.

Deshalb orientieren wir uns ein klare
Leitlinien und Grundsätze – um das Beste für Sie herauszuholen

Vermögen erhalten zum Nullzins
Durch unsere Anlagestrategie (Multi-Asset) können wir mehrere Anlageklassen heranziehen. Etwa Aktien, Anleihen und Rohstoffe wie Gold, das gegen Unsicherheiten des Marktes als Versicherung dient. Gerade in einem Nulllzins Umfeld kann dies sinnvoll sein.

Vermögenswerte breit streuen
Mit unserem All-Wetter Ansatz, streuen wir Risiken breit. Mit dieser Strategie, die klaren Grundsätzen folgt, verschiedene Anlage-klassen berücksichtigt und das Chance-/Risiko-Verhältnis bei jeder Entscheidung prüft, folgen wir einer robusten Anlagestrategie.

Unseren Anlegern verpflichtet
Wir sehen uns als Partner, der Anleger und Sparer, welche sich vertrauensvoll um Finanzen kümmern. Das ist unser Ziel: Unseren Kunden, unabhängig von der Höhe ihrer Kapitals zu helfen, damit in allen Aspekten ihres finanziellen Lebens Erfolg gewährleistet ist.

Gute Gründe für langfristiges Investieren

Nachvollziehbare Anlagestrategie

Unsere Anlagelösungen bieten Anlegern einen einfachen Weg breit in Qualität zu investieren, Schwankungen abzufedern und die Nullzinsfalle zu vermeiden. Mit diesem risikobewussten und verlustminimierenden strategischen Investmentansatz bieten wir Stabilität, Kontinuität und Kontrolle, welcher in jedem wirtschaftlichen Umfeld und unter jeglichen Umständen gute Resultate zeigen soll (All-Wetter).
> Zu unserer All-Wetter Strategie

Klare Anlageentscheidungen

Wir stellen die Mischung der Anlageklassen in einer Weise zusammen, sodass diese ausgewogen genug ist, um sich mit der Zeit gut zu entwickeln und gleichzeitig vor unakzeptablen Verlusten schützt. Wir verbringen einen Großteil unserer Zeit damit zu analysieren, wo Risiken liegen, um ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten. So entwerfen wir eine Vermögensaufteilung (Portfolio) bestehend aus Anlageklassen, welche negativen Überraschungen standhält. Bei all dem halten wir uns an unseren Anlage-Prinzipien.
> Zu unseren Investment-Prinzipien

Grundsätze und Leitlinien

Wir handeln frei und ungebunden, ohne die Zugehörigkeit zu Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleistern. So sind wir einzig dem Wohl unserer Kunden verpflichtet. Aus diesem Grund arbeiten wir vollständig ohne verpflichtende Bindung an Produktpartner – die Wahl unserer Investments auf Basis unvoreingenommener Bewertungen. So können wir selbstbestimmt und unbeeinflusst an den Märkten agieren, Investitionsmöglichkeiten objektiv bewerten und vollständig neutral für die Klienten vorgehen.
> Zu unserer Vorgehensweise

Mehr über uns und unsere Ausrichtung erfahren?

Lesen Sie unsere Fragen welche uns häufig gestellt werden, um durch die Finanzmärkte und in Richtung Ihrer Ziele von morgen zu gehen. In diesen Abschnitt erfahren Sie, welche Geldanlageentscheidungen sich bewährt haben – und wie Sie Vermögenswerte langfristig, nachhaltig investieren können.
> Hier zu häufig gestellte Fragen

Vom Sparer zum Geldanleger

Durch langfristig, nachhaltiges Investieren können Sie Schutz und Wachstum Ihrer Vermögenswerte sicherstellen.
Sparen und Investieren war noch nie so wichtig für jeden von uns, insbesondere um sicherzustellen, dass wir im Ruhestand ein Einkommen haben, mit dem wir zufrieden sind.
> Hier wie Ihnen Investieren helfen kann

Einführung in das Investieren

1 Übersicht über das Investieren

Was sind Investitionen bzw. Investments?

Investitionen sind etwas, das Sie kaufen oder in das Sie Ihr Geld investieren, um eine profitable Rendite zu erzielen.

Arten von Investitionen

Die meisten Menschen wählen aus vier Hauptanlagearten, den sogenannten „Anlageklassen“ aus:

Spareinlagen und Bargeld: Ersparnisse, die Sie einzahlen und die Ihnen Zinsen zahlen.

Aktien: Sie kaufen eine Beteiligung an einem Unternehmen und hoffen, dass der Wert Ihrer Anteile am Unternehmen steigt. Je nach Unternehmen erhalten Sie möglicherweise auch eine Dividende (Aktien werden auch als Wertpapiere bezeichnet).

Festverzinsliche Wertpapiere (auch Anleihen): Sie leihen Ihr Geld an ein Unternehmen oder an die Regierung und diese zahlen Ihnen regelmäßige Zinszahlungen und geben Ihnen am Ende der Laufzeit hoffentlich Ihr ursprüngliches Kapital zurück.

Immobilie: Sie investieren in ein physisches Gebäude, egal ob Gewerbe- oder Wohngebäude.

Die verschiedenen Vermögenswerte eines Anlegers werden als Portfolio bezeichnet.

Als allgemeine Regel gilt, dass die Aufteilung Ihres Geldes auf die verschiedenen Arten von Anlageklassen dazu beiträgt, das Risiko einer unterdurchschnittlichen Rendite Ihres Gesamtportfolios zu verringern.

2 Warum Investieren?

Der Schlüssel zum Aufbau von Vermögenswerten ist:

  1. Geben Sie weniger aus als Sie einnehmen – sprich Sparen Sie.
  2. Investieren Sie und das am besten sehr früh in Ihrem Leben.
  3. Investieren Sie nicht nur einmalig, sondern auch laufend.

So profitieren Sie Spareffekt, vom Investieren und vom Zinseszins. Albert Einstein sagte einmal, dass der Zinseszinseffekt das achte Weltwunder sei. Der Zinseszinseffekt wird dann schlagend, wenn Zinsen nicht ausgeschüttet, sondern diese reinvestiert werden und so wiederum Zinsen hervorbringen.

Eine Investition kann Ihnen viele Vorteile bringen, z. B. mehr finanzielle Unabhängigkeit und auf lange Sicht einen komfortablen Ruhestand. In Spareinlagen oder Bargeld gehaltene Ersparnisse verlieren tendenziell an Wert, weil die Inflation mit der Zeit ihre Kaufkraft verringert.

3 Risikomanagement

Wenn Sie investieren, gehen Sie immer ein gewisses Risiko ein, die Höhe variiert jedoch je nach Anlageart. Je mehr Risiko Sie eingehen, desto größer ist die Chance auf größere Gewinne und größere Verluste. Man spricht auch von der „Schwankungsbreite“.

  • Wenn Sie Geld auf sicheren Anlagen wie Sparkonten anlegen, laufen Sie Gefahr, mit der Zeit an realem Wert (Kaufkraft) zu verlieren. Das Problem besteht darin, dass der gezahlte Zinssatz selten mit steigenden Preisen (Inflation) Schritt hält. Andererseits folgen indexgebundene Anlagen, die der Inflationsrate folgen, nicht immer den Marktzinssätzen. Das bedeutet, dass Sie bei einem Rückgang der Inflation möglicherweise weniger Zinsen verdienen als erwartet.
  • Aktienmarktinvestitionen könnten im Laufe der Zeit die Inflation und die Zinssätze übertreffen, aber Sie laufen Gefahr, dass die Preise zu dem Zeitpunkt, an dem Sie verkaufen müssen, niedrig sind (z. B. wenn sich die Wirtschaft in einer Rezession befindet). Der Preis den Anleger für höhere Renditen bezahlen, sind höhere Schwnakungsbreiten.

4 Diversifikation

Risiken sollten verteilt werden, indem Sie Ihr Geld in verschiedene Produkte und Anlageklassen investieren. Wenn eine Investition nicht so funktioniert, wie Sie es sich erhoffen, haben Sie auf diese Weise immer noch die Möglichkeit, auf die anderen zurückzugreifen. Dies wird als „Diversifizierung“ bezeichnet.

Einer der wichtigsten Risikoaspekte ist das Ausmaß, in dem der Wert Ihrer Anlagen wahrscheinlich steigen oder fallen wird. Dies wird als Kapitalrisiko bezeichnet, und die Schwankungen nach oben und unten werden als Volatilität bezeichnet. Verschiedene Anlageklassen weisen unterschiedliche Risikoniveaus auf. Beispielsweise weist Bargeld (Sparen auf Sparkonten) ein geringes Kapitalrisiko auf.

Seien Sie jedoch vorsichtig, denn Risiko wird oft nur als etwas Negatives angesehen. Denken Sie jedoch daran: Wenn Sie kein Risiko eingehen, ist es unwahrscheinlich, dass Sie Kapitalgewinne erzielen.

5 Zeitlicher Ablauf von Investitionen

Das Timing von Investments ist in den besten Zeiten schwierig, aber in volatilen oder schwachen Märkten kann es sogar noch schwieriger sein. Dennoch kann man mittels Kapitalinvestitionen davon profitieren.

Eine weitere Möglichkeit ist Euro Cost Averaging (regelmäßiges Sparen). Dies ist eine einfache Strategie, die von Anlegern angewendet werden kann. Dabei handelt es sich um die Art und Weise, wie die meisten Rentenbeiträge im Laufe des Arbeitslebens investiert werden. Anleger, welche die Hochs und Tiefs der Märkte genau bestimmen können, werden diesen Ansatz zumeist nicht folgen. Durch eine Staffelung der Investitionen können Sie jedoch einen Teil der Auswirkungen steigender und fallender Märkte im Zeitraum Ihrer Käufe ausgleichen, indem Sie beispielsweise einige Aktien zu niedrigeren Preisen kaufen, wenn der Markt fällt.

6 Werden Veranlagungen die Inflation schlagen?

Anleger werden sich der Warnung bewusst sein, dass die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein Hinweis auf die künftige Wertentwicklung ist. Es gibt jedoch stichhaltige Ansatzpunkte dafür, dass Anlageklassen (u.a. Aktien) in den meisten Zeiträumen die Inflation übertroffen haben.

7 Rückgänge an den Märkten

Ein Bärenmarkt ist ein anhaltender Rückgang der Kurse an den Kapitalmärkten. Ein fallender Markt wird zu einem Bärenmarkt, wenn ein breiter Aktienindex 20 % oder mehr unter seinem letzten Höchststand schließt. Die folgende Tabelle zeigt die Häufigkeit, Dauer und das Ausmaß von Bärenmärkten im S&P 500 Index – einem anerkannten Index für Aktien.

Zeitraum Bärenmarkt Dauer Gesamter Rückgang S&P 500
November 1980 bis August 1982 21 Monate -27%
August 1987 bis Dezember 1987 4 Monate -34%
Juli 1990 bis Oktober 1990 3 Monate -20%
März 2000 bis Oktober 2002 31 Monate -49%
Oktober 2007 bis März 2009 17 Monate -56%
Februar 2020 bis März 2020 1 Monate -34%
Jänner 2022 bis Oktober 2022 10 Monate -25%

Die Tabelle zeigt, dass Kursrückgänge für Anleger vorkommen. Für Anleger mit einem kürzeren Anlagehorizont geben sie mitunter Anlass zur Sorge. Deshalb braucht es einen langfristigen Anlagehorizont.

FINANZBILDUNG UND GRUNDLAGEN

Einblicke wie Investieren Ihnen hilft

LEITFADEN ZU FINANZIELLEN WÖRTERN UND BEGRIFFEN

Dies ist Ihr Leitfaden für alle wichtigen Wörter, Abkürzungen und Ausdrücke aus der Welt des Investierens und der Geldanlage.

Absolute Return: Anlagestrategie, die unabhängig vom Marktumfeld einen möglichst hohen, wiederkehrenden Ertrag erzielen möchte. Dabei kann es zu entsprechenden Wertschwankungen kommen.

Aktie: Wertpapier, das einen Anteil am Grundkapital eines Unternehmens. einer Aktiengesellschaft (AG), und die damit verbundenen Rechte und Pflichten verbrieft. Der Inhaber einer Aktie – der Aktionär – ist anteiliger Miteigentümer der Aktiengesellschaft. Er haftet in Höhe seines jeweiligen Kapitalanteils.

Aktienrückkauf: Ein Prozess, bei dem Unternehmen entweder Aktien von Anlegern auf dem freien Markt zurückkaufen oder den Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreiten, bei dem der Anleger eine Zuteilung seiner Aktien gegen eine Prämie auf den aktuellen Marktwert zurückgeben kann. Durch die Reduzierung der Anzahl der ausgegebenen Aktien wollen die Unternehmen den Wert der noch verfügbaren Aktien steigern.

Aktive Anlage: Eine Strategie, bei der ein Anleger (häufig ein Fondsmanager) aktiv entscheidet, wo, wann und wie Aktien, Anleihen oder andere Finanzinstrumente gekauft, verkauft oder gehalten werden sollen. Unterscheidet sich von passiven Investitionen. Bei passiven Investments wird eine Benchmark wie der DAX-Index dupliziert und nachverfolgt.

Alpha: Ein Maß, das angibt, wie sich ein Fonds im Vergleich zu seiner Benchmark entwickelt hat, häufig ein Index wie der S&P 500, wenn er an das eingegangene Risiko angepasst ist. Alpha wird häufig als der Prozentsatz interpretiert, um den ein Fonds seine Benchmark übertroffen hat (oder unterschreitet).

Anlageklasse: Eine Anlageklasse ist ein Begriff, der zur Kategorisierung verschiedener Arten von Anlagen verwendet wird, die ähnliche Merkmale aufweisen. Beispielsweise sind Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Immobilien drei verschiedene Arten von Anlageklassen.

Anleihe: Wertpapier, mit dem der Herausgeber einen Kredit am Kapitalmarkt aufnehmen kann. Anleihen, auch als Bonds bezeichnet, können in unterschiedlichen Währungen begeben werden und unterschiedliche Laufzeiten und Verzinsungen haben.

Annuität: In der Regel von Lebensversicherern verkauft, ist eine Annuität ein Finanzprodukt, das gegen eine Pauschale jedes Jahr ein garantiertes Einkommen für den Rest des Lebens des Rentners oder einen bestimmten Zeitraum bietet.

Anteilklasse: Das in einem Investmentfonds verwaltete Vermögen kann aus mehreren Anteilklassen bestehen. Das Investmentkonzept in diesen Fondstranchen ist in der Regel gleich. Unterschiede kann es unter anderem bei der Höhe und Struktur der Gebühren, der Ausschüttung der Erträge, der Währung oder bei den Vorgaben einer Untergrenze bei der Anlagesumme geben.

Asset Allokation (Vermögensallokation): Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen, Regionen und Währungen. Durch eine aktive Asset-Allokation werden Rendite und Risiko eines Portfolios gesteuert.

ATX: Ist der wichtigste Aktienindex in Österreich. Im ATX wird die Kursentwicklung der 20 größten österreichischen Unternehmen mit Börsennotierung angezeigt.

Ausgegebene Aktien: Die Gesamtzahl der Aktien, die derzeit einem Unternehmen zuzurechnen sind, unabhängig davon, ob sie der Öffentlichkeit, großen institutionellen Anlegern oder Mitarbeitern des Unternehmens als Teil ihrer Vergütung gehören.

Ausschüttungen: Eine vom Emittenten (z. B. einem Fondsmanager) geleistete Zahlung von Zinsen oder Dividenden an den Anleger.

Bärenmarkt: Das Gegenteil zu einem Bullenmarkt: Bei einem Bärenmarkt erlebt ein Index einen längeren Rückgang. Pessimismus und negative Stimmung sind in der Regel Merkmale eines solchen Marktes. Wenn ein Markt um 20% fällt, wird er technisch als Bärenmarkt betrachtet.

Benchmark: Der Maßstab, an dem Investmentfonds ihre Performance messen. Fondsmanager versuchen normalerweise, eine bestimmte Benchmark zu übertreffen. Beispielsweise kann ein deutscher Fondsmanager seine Anlageperformance mit dem DAX-Index vergleichen.

Blue Chip: Ein Ausdruck, der die größten an einer Börse notierten Aktien bezeichnet. Der Begriff leitet sich vom Poker ab, bei dem blaue Wettchips traditionell einen höheren Wert haben als ihre weißen oder roten Gegenstücke.

Bond: Wertpapier, mit dem der Herausgeber einen Kredit am Kapitalmarkt aufnehmen kann. Anleihen werden auch Bonds genannt, können in unterschiedlichen Währungen begeben werden und unterschiedliche Laufzeiten und Verzinsungen haben.

Bottom Up: „Von unten nach oben“. Analyseansatz, bei dem zuerst die Qualität eines einzelnen Unternehmens analysiert wird und erst im nächsten Schritt Branche und Gesamtmarkt (im Gegensatz dazu: „Top down“, wonach zuerst das Makro-Bild analysiert wird).

Börsengang: Ein Börsengang, manchmal auch als IPO bezeichnet, markiert das Börsendebüt eines Unternehmens. Es ist das erste Mal, dass Aktien an einer Börse verkauft werden-

BRICs: Brasilien, Russland, Indien und China. Der Begriff BRIC wurde 2001 vom ehemaligen Direktor von Goldman Sachs, Jim O’Neill, geprägt, nachdem er prognostiziert hatte, dass die vier Länder bis 2050 die USA und Japan bei den wirtschaftlichen Kennzahlen übertreffen würden.

Bruttoinlandsprodukt: Ein Maß für das Wirtschaftswachstum. Das BIP umfasst den Wert aller Güter und Dienstleistungen, die in einer Volkswirtschaft innerhalb dieses Zeitrahmens produziert werden.

Broker: Zum Beispiel ein Börsenmakler oder Versicherungsmakler – eine Person oder Firma, die Kauf- und Verkaufsaufträge im Auftrag von Anlegern ausführt. Broker verdienen ihr Geld mit Provisionen aus ihren Trades.

Buchwert: Auch als Nettoinventarwert (NAV) bezeichnet. Dies ist der Wert eines Unternehmens oder eines Vermögenswerts gemäß seiner Bilanz. Dieser Begriff kann mit dem Marktwert verglichen werden, um festzustellen, ob ein Unternehmen unter- oder überbewertet ist.

Bullenmarkt: Ein „Bullenmarkt“ bezeichnet einen steigenden Markt für Wertpapiere wie Aktien und / oder Anleihen. Es zeichnet sich durch Optimismus und Anlegervertrauen aus. Technisch gesehen würde ein anhaltender Anstieg des Marktes um 20% als Bullenmarkt angesehen.

Bottom-up: Bezieht sich auf einen von Fondsmanagern verwendeten Anlageansatz. Ein Stil, bei dem Aktien ausgewählt werden, indem Unternehmen ausschließlich anhand ihrer Anlagequalität und ihres Anlagepotenzials analysiert werden, unabhängig von ihrer Branche und dem makroökonomischen Hintergrund.

Cashflow: Überschuss der Einzahlungen gegenüber den Auszahlungen eines Unternehmens. Mithilfe des Cashflows lässt sich eine Aussage darüber treffen, ob ein Konzern oder eine AG in der Lage ist, aus eigener Kraft finanzielle Mittel zu erwirtschaften.

CEO: Chief Executive Officer. Der Chef oder hochrangige Mitarbeiter eines Unternehmens. Die Hauptverantwortung eines CEO liegt in der Geschäftsführung.

Corporate Governance: Eine werteorientierte Unternehmensführung, die sich unter anderem an Themen wie Nachhaltigkeit, Risikosteuerung, Transparenz, Wahrung der Interessen der Mitarbeiter und Eigentümer orientiert.

Credit Spread: Risikoprämie, die der Anleiheschuldner dem Anleihegläubiger im Vergleich zu einer risikoarmen Anleihe (etwa Staatsanleihen guter Bonität) mit gleicher Laufzeit zahlen muss. Je höher der sogenannte Spread, umso wahrscheinlicher erscheint ein Zahlungsausfall des Schuldners – und umgekehrt.

DAX: Der DAX ist der bedeutendste deutsche Aktienindex. Er misst die Wertentwicklung der 30 größten und liquidesten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes und repräsentiert rund 80 Prozent der Marktkapitalisierung börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland.

Deflation: Deflation ist das Gegenteil von Inflation. Dies bedeutet, dass der der Preis für Waren und Dienstleistungen sinkt. Ein Land befindet sich in einer Deflation, wenn sein Inflationsniveau unter 0% fällt. Länger andauernde Deflationsanfälle können für eine Volkswirtschaft gefährlich sein, da die Verbraucher ihre Ausgaben kürzen, in der Hoffnung, zu einem späteren Zeitpunkt etwas Billigeres zu kaufen.

Derivate: Ein Derivat ist ein komplexes Finanzinstrument, im Wesentlichen jedoch ein Vertrag zwischen zwei oder mehr Anlegern, dessen Wert durch schwankende zugrunde liegende Anlageklassen bestimmt wird. In der Regel handelt es sich bei diesen Anlageklassen um Aktien und Anleihen, sie können jedoch auch mit Währungen, Rohstoffen und Zinssätzen verknüpft werden.

Diversifikation: Die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen, Einzeltitel, Regionen, Branchen, Größenklassen und Währungsräume. Zweck ist, dass durch eine breite Streuung mögliche Einzelrisiken in der Geldanlage reduziert werden.

Dividenden: Auszahlungen an Aktionäre eines Unternehmens, das seine Gewinne mit seinen Anlegern teilt. In der Regel werden Dividenden entweder vierteljährlich, zweimal jährlich oder jährlich ausgeschüttet.

Dividendenrendite: Verhältnis von der Höhe der Dividende zum Aktienkurs. Sie wird in Prozent ausgewiesen und gibt Auskunft darüber, wie eine Aktie „verzinst“ ist.

Drawdown: Maximaler Wertverlust, nach dem eine Anlage ihr ursprüngliches Ausgangsniveau wieder erreicht. Kann für Anleger mit Blick auf Risiko und Gewinnpotenzial von Interesse sein.

Duration: Bezieht sich auf Anleihen und ist ein Maß für das Zinsrisiko einer Anleihe oder die Empfindlichkeit der Anleihe gegenüber Änderungen der Zinssätze. Die Zahl wird als Anzahl von Jahren ausgedrückt.

Emerging Markets: Schwellenländer und aufstrebende Nationen in Asien, Afrika und Lateinamerika

ESG: Steht für „environmental, social, governance“ und soll für eine nachhaltige Geldanlage stehen, die sich nach ökologischen und sozialen Kriterien richtet und eine werteorientierte Unternehmensführung berücksichtigt.

ETC: Steht für Exchange Traded Commodities (börsengehandelte Rohstoffe). ETCs erlauben eine Investition in die Anlageklasse der Rohstoffe. ETCs sind Schuldverschreibungen, bei denen der Anleger ein Emittentenrisiko trägt. Das angelegte Kapital ist nicht als Sondervermögen vor der Insolvenz des jeweiligen Emittenten geschützt.

Exchange Traded Fund (ETF): Ein ETF ist ein Wertpapier oder eine Aktie, die einen bestimmten Index oder Markt wie den DAX-Index nachbildet. Im Gegensatz zu einem Tracker-Fonds werden sie an einer Börse gehandelt und können währenddessen gekauft und verkauft werden – solange der Markt ist offen.

Fixed Income: Ein anderer Begriff für Anleiheninvestitionen. Fixed Income sind Schuldverschreibungen, die von Regierungen und Unternehmen ausgegeben werden. Sie zahlen eine feste Rendite und haben eine festgelegte Laufzeit.

Fonds: Eine „gesammelte“ Investition. In der Regel von einem Fondsmanager geführt, der das Geld von Anlegern verwendet, um in eine Vielzahl von Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen zu investieren und um Kapitalwachstum und / oder Erträge zu erzielen.

Fund-of-Funds: Ein Fund of Funds, manchmal auch als Multi-Manager-Fonds bezeichnet, ist wie ein Fonds eines Investmentportfolios, der im Gegensatz zu einzelnen Aktien oder Wertpapieren in eine Reihe anderer Fonds investiert.

Futures: Futures sind eine Art Derivat. Ein zukünftiger Kontrakt, der üblicherweise
ein börsengehandeltes unbedingtes Termingeschäft darstellt, das nur in seiner Form als Future an er Börse handelbar ist. Alle Handelsobjekte (Wertpapiere, Devisen oder Edelmetalle können als Future gehandelt werden. Sämtliche übrigen Formen des unbedingten Termingeschäfts (wie Forwards oder Swaps) oder sämtliche bedingten Termingeschäfte (wie Optionen) werden außerbörslich gehandelt und stellen keine Terminkontrakte dar.

Gewinnwarnung: Eine Ankündigung eines Unternehmens an die Börse, dass seine Gewinne wahrscheinlich unter den Erwartungen liegen werden. In der Regel wird eine Gewinnwarnung einige Wochen vor der Veröffentlichung der neuesten Ergebnisse durch ein Unternehmen angezeigt, um die Erwartungen der Aktionäre zu erfüllen.

Handelsbilanz: Teil der volkswirtschaftlichen gesamten Rechnung eines Landes, der sich auf den Außenhandel, also auf den grenzüberschreitenden Warenverkehr bezieht. Sie stellt Warenimporte (Einfuhren) den Warenexporten (Ausfuhren) einer Volkswirtschaft gegenüber.

Hebelwirkung: Die Aufnahme von Geld oder Kapital (Kredit) mit dem Ziel, die potenziellen Renditen einer Investition zu steigern. Hebel können sowohl Verluste als auch Gewinne verstärken.

High Yield Bonds: Hochverzinsliche Wertpapiere von Emittenten schlechterer Bonität. Sie bieten höhere Renditen, sind allerdings auch mit höheren Risiken für Anleger verbunden.

High-Water-Mark (HWM): Bezeichnet den Höchststand, den der Nettoinventarwert eines Fonds am Ende eines Abrechnungszeitraums (12 Monate) erreicht hat.

Hochzinsanleihe: Festverzinsliche Wertpapiere von Emittenten mit hohem Ausfallsrisiko und schlechterer Bonität. Sie bieten höhere Renditen, sind allerdings auch mit höheren Risiken für Anleger verbunden.

Index: Ein Aktienindex folgt der Wertentwicklung einer bestimmten Gruppe von Aktien an den Aktienmärkten, häufig der größten – wie dem deutschen DAX-Index oder dem US S&P 500-Index. Ein Index-Tracker-Fonds spiegelt die Wertentwicklung eines bestimmten Index wider.

Inflation: Inflation bedeutet einen Anstieg der Lebenshaltungskosten, da sie die Kaufkraft abwertet. Je höher es steigt, desto weniger Geld ist es wert und die Leute müssen mehr ausgeben, um die gleichen Gegenstände zu kaufen. Gemessen in Großbritannien am Verbraucherpreisindex (VPI).

Investmentfonds: Juristischer Begriff für eine Art von offenem Pool-Investments oder Investmentfonds, von welchen Anleger Anteile kaufen können.

Investment Grade: Gütesiegel für festverzinsliche Wertpapiere, denen Ratingagenturen eine gute bis sehr gute Bonität bescheinigen (Gegenteil dazu: siehe auch „Non-Investment Grade“). Bei diesen Anleihen wird davon ausgegangen, dass das Risiko eines Zahlungsausfalls geringer ist als bei Anleihen schlechter Bonität.

Junk Bonds: Eine Bezeichnung für hochverzinsliche Unternehmensanleihen oder Unternehmensanleihen ohne Investment Grade Rating. Sie werden als weitaus risikoreicher angesehen als viele Anleiheninvestments mit Investment Grade Rating, da ihr Emittent eine größere Ausfallwahrscheinlichkeit hat. Die Ratingagentur Standard & Poor’s klassifiziert Junk Bonds als solche mit dem Rating „BB“ und darunter, während Moody’s sie als „Ba“ und niedriger einstuft.

Kupon: Ein Kupon ist der Begriff für die Zinsen, die regelmäßig für eine Anleihe gezahlt werden, ausgedrückt als Prozentsatz des Nennwerts der Anleihe (der Wert, zu dem sie gekauft wurde). Da der Preis der Anleihe vom Nennwert schwankt, liefert die laufende Rendite (Kupon/Preis) oder die Rendite bis zur Rückzahlung (die erwartete Rendite, wenn die Anleihe bis zur Fälligkeit gehalten wird) normalerweise ein besseres Maß für die Anlagerendite aus dem Besitz einer Anleihe.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Bewertungskennzahl, welche das Verhältnis des Aktienkurses zum Gewinn pro Aktie angibt.

Kursrisiko: Wertpapiere, die an den Finanz- und Kapitalmärkten gehandelt werden, schwanken je nach Angebot und Nachfrage im Wert.

Länderrisiko: In bestimmten Regionen gibt es politische, soziale oder wirtschaftliche Unsicherheiten, welche höher oder niedriger ausfallen können und den Wert von Investitionen gefährden können.

Leitzinsen: Zinssätze, welche schwanken und zu denen sich Banken Geld bei der Zentralbank leihen können. Die Notenbanken bestimmen die Höhe der Leitzinsen.

LIBOR: Der London Interbank Offered Rate (LIBOR) ist der globale Referenzzinssatz, zu dem sich Banken gegenseitig Geld für kurzfristige Kredite leihen. Der LIBOR wird allgemein als Barometer dafür angesehen, wie zuversichtlich die Banken in die Finanzkraft anderer Banken sind.

Liquidität: Unter Liquidität versteht man, wie einfach ein Vermögenswert in Bargeld umgewandelt werden kann. Aktien, die schnell an der Börse gekauft oder verkauft werden können, gelten als liquider Vermögenswert, während eine Gewerbeimmobilie als illiquider angesehen wird, da der Verkauf viel länger dauern kann.

Lockdown: Oder auch als Shutdown bezeichnet. Eine Massenquarantäne, also eine temporäre staatlich-verordnete und durchgesetzte Einschränkung des öffentlichen Lebens, um eine Epidemie oder Pandemie einzudämmen.

Rating: Bewertung der Bonität (Rückzahlungsfähigkeit) eines Anleiheemittenten.

Ratings: Agenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Staaten oder Unternehmen im Hinblick auf deren Anleihen. Die Urteile reichen dabei beispielsweise bei S&P und Fitch von AAA (Schuldner höchster Bonität) bis D (Zahlungsausfall). Grundsätzlich werden Anleihen auch nach guten Schuldnern (S&P: AAA bis BBB-, Investment Grade) und spekulative Anlagen (BB+ bis CC, Non-Investment Grade) unterteilt.

Realrendite: Wertentwicklung unter Berücksichtigung von Kaufkraftverlusten (der Inflationsrate).

Rendite: Die Rendite ist eine andere Bezeichnung für die Erträge aus einer Anlage, z. B. einem Fonds, einer Anleihe oder einer dividendenausschüttenden Aktie.

Rezession: Eine Phase rückläufigen wirtschaftlichen Wachstums. Die allgemeine Definition ist demnach, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen im Vergleich zu den jeweiligen Vorquartalen nicht gewachsen ist oder schrumpft.

Risk Reward: Das Chance-Risikoverhältnis einer Anlage (beispielsweise einer Aktie).

Risikostreuung: Ähnlich wie bei der Diversifikation versucht man durch die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen, Einzeltitel, Regionen, Branchen, Größenklassen und Währungsräume Risiken zu senken. Zweck ist, dass durch eine breite Streuung mögliche Einzelrisiken weitestgehend reduziert werden.

Rohstoffe: Rohstoffe sind natürliche Ressourcen, welche von Öl bis Gold reichen. Diesen zugehörig sind „harte“ Rohstoffe wie Industrie- und Edelmetalle sowie „weiche“ Rohstoffe wie landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Kaffee und Weizen.

M & A: Ein gebräuchlicher Ausdruck zur Beschreibung von Fusions- und Übernahmeaktivitäten oder auch von Konsolidierungstrends von Unternehmen. Eine Fusion liegt vor, wenn sich zwei Unternehmen zusammenschließen, um ein neues Unternehmen zu gründen. Eine Akquisition ist der Kauf eines anderen Unternehmens, das vom kaufenden Unternehmen übernommen wird.

Marktkapitalisierung: Berechnet durch Multiplikation des Aktienkurses mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien entspricht die Marktkapitalisierung dem Gesamtwert der Aktien eines Unternehmens. In Kombination mit dem Gesamtwert der Schulden eines Unternehmens (und anderen kleinen Anpassungen) ergibt dies den „Unternehmenswert“.

Multi-Asset: Ein Fonds, der im Allgemeinen in eine sehr breite Streuung von Anlageklassen investiert, um das Risiko zu diversifizieren. Multi-Asset-Portfolios können neben anderen Fonds auch in einzelne Aktien, Anleihen und Rohstoffe wie Gold investieren.

Non-Investment Grade: Steht für die im Vergleich zum Rating „Investment Grade“ für eine schlechtere Bonität eines Schuldners.

Opportunitätskosten: Entgangener Nutzen, der bei mehreren Alternativen durch die Entscheidung für die eine und gegen die anderen Möglichkeiten entsteht. So können die heutigen Ausgaben für ein Smartphone von 300 Euro, 3000 Euro für den Ruhestand von morgen entsprechen.

Option: Finanzkontrakt, der das Recht verbrieft, einen Vermögenswert innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu vorher festgelegter Menge und Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Passive Investition: Eine Strategie, bei der eine Benchmark wie der DAX-Index dupliziert und nachverfolgt wird. Fonds, die diese Strategie verwenden und manchmal als Tracker-Fonds oder Index-Tracker bezeichnet werden, werden häufig von Robotern (oder Algorithmen) verwaltet, anstatt dass Fondsmanager aktive Anlageentscheidungen treffen.

Performance: Wertentwicklung (Rendite) einer Anlage in einem bestimmten Zeitraum.

Prämie: Eine Differenz zwischen dem Nettoinventarwert eines Vermögenswerts und dem gezahlten Preis. Beispielsweise können die Aktien eines Investment Trusts mit einer Prämie zum tatsächlichen Nettovermögen des Portfolios gehandelt werden, wenn diese stark nachgefragt werden.

Prosperität: Darunter versteht man die Phase des Aufschwungs oder der Hochkonjunktur, die auch den Verbrauchern durch eine hohe Beschäftigungsquote zu wirtschaftlichem Erfolg verhelfen kann.

Quantitative Easing (QE): Quantitative Easing ist eine Taktik der Zentralbanken, um Kredite und Ausgaben zu stützen, bei der sie elektronisch Geld drucken, um die Wirtschaft zu unterstützen und um deflationäre Tendenzen zu verhindern. Im Wesentlichen beinhaltet QE typischerweise den Kauf von Staatsanleihen durch eine Zentralbank.

S&P 500: Der Hauptaktienindex der USA (der Standard & Poor’s 500) ist ein Aktienindex, der auf der Marktkapitalisierung der 500 größten an der New York Stock Exchange oder der NASDAQ notierten Unternehmen basiert.

Schutzwall: Inwieweit es einem Unternehmen möglich ist, sein Geschäftsmodell und seine Produkte vor Konkurrenten zu schützen um sich so einen Wettbewerbsvorteil zu sichern bzw. zu bewahren.

Shorting: Eine Strategie, die von professionellen Anlegern angewendet wird, wenn sie auf den Wert einer Anlageklasse wie Aktien setzen. Es geht darum, einen Vermögenswert auszuleihen und weiterzuverkaufen, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt zu einem niedrigeren Preis zurückzukaufen, wo er dann an seinen ursprünglichen Eigentümer zurückgegeben wird.

SMI: Der Swiss Market Index (SMI) ist als Blue-Chip-Index der bedeutendste Aktienindex der Schweiz.

Spread: Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs. Am Anleihenmarkt ist die Renditedifferenz zwischen verschiedenen Anleihen gemeint.

Staatsanleihen: Schuldverschreibungen von Regierungen, die liquide Mittel beschaffen möchten. Sie zahlen normalerweise feste Zinsen und haben eine festgelegte Laufzeit.

Stockpicking: Gezielte Auswahl und Selektion von Aktien einzelner Unternehmen.

Swap: Ein Derivatkontrakt, bei dem zwei Parteien vereinbaren, die Zahlungsströme von zwei Instrumenten zu tauschen. Zu den gängigen Swaps gehören Währungs- und Zinsswaps.

Unternehmensanleihe: Wertpapier, mit dem der Herausgeber einen Kredit am Kapitalmarkt bekommen möchte. Anleihen werden auch als Bonds bezeichnet und unterschiedliche Laufzeiten, Währungen und Verzinsungen haben.

Verbriefung: Verbriefung bezieht sich auf den Prozess der Schaffung einer neuen Anlage, die gegen einen zugrunde liegenden Vermögenswert gesichert ist. Zum Beispiel könnten Hypothekenschulden zusammengefasst und dann verkauft werden.

Volatilität: Mathematische Größe, die die Schwankungsbreite Anleihen, Aktien, Zinssätzen oder Rohstoffen angibt. Je höher die Volatilität, umso riskanter ist die jeweilige Anlageform einzustufen.

Wandelanleihe: Wertpapier mit einer festen Verzinsung. Neben einem festen Zins und dem Anspruch auf Rückzahlung des Nennwertes bei Fälligkeit verbriefen Wandelanleihen zusätzlich das Recht, das jeweilige eingesetzte Kapital in Aktien des emittierenden Unternehmens zu wandeln.

Zinsstrukturkurve: Eine Zinsstrukturkurve bildet Renditen von unterschiedlichen Anleihen mit verschiedenen Restlaufzeiten ab. Die Kurve wird auf Signale zukünftiger Änderungen der Zinssätze und der Wirtschaftstätigkeit analysiert.

BÜCHER

Über die Jahre konnten wir viele wertvolle Erfahrungen auf dem Feld des Investierens sammeln. Diese wurden in Büchern zusammengefasst. Kurz gesagt, werden in den Büchern Merkmale aufgezeigt und erläutert, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass im Laufe der Zeit Anlageerfolg gewährleistet ist – sowie Risiken, die solche Erfolge ausbleiben lassen. Währenddessen veranschaulichen eine Reihe spannender Fallstudien aus der Praxis die Attribute, die für erfolgreiche Geldanlage von Bedeutung sind, sowie einige Merkmale, die schmeicheln, nur um dann in die Irre zu führen.

Das eigene Vermögen sinnvoll anlegen – Geldanlage und Investments
Deldanlage und investmentsWie schaffen Sie es, Ihr Vermögen zu schützen und gleichzeitig wachsen zu lassen? Die Antwort liegt nicht in schnellen Trends oder riskanten Spekulationen, sondern in einer klaren, durchdachten Strategie. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Vermögen langfristig sichern, gegen Inflation und Krisen wappnen und dennoch attraktive Chancen nutzen. Es erklärt die Grundlagen verständlich, macht komplexe Finanzthemen greifbar und gibt Ihnen konkrete Werkzeuge an die Hand. Ob Sie gerade erst beginnen, Kapital aufzubauen, oder bereits über ein größeres Vermögen verfügen – Sie lernen, wie Sie Ihr Geld strukturiert anlegen, Risiken kontrollieren und nachhaltige Renditen erzielen. Anhand von praxisnahen Beispielen, einfachen Modellen und bewährten Prinzipien erfahren Sie, wie Sie Ihr Vermögen sinnvoll einsetzen und Schritt für Schritt zu mehr Sicherheit und Wachstum gelangen. Ein klarer Wegweiser für alle, die Verantwortung für ihr Vermögen übernehmen und es zukunftsfähig gestalten wollen.

„Das eigene Vermögen sinnvoll anlegen – Geldanlage und Investments ist verfügbar auf Amazon, Thalia, buecher.de, auf anderen Onlinehändlern und im Buchhandel.

Fehler und Risiken die alle Anleger und Investoren begehen
Zusammenfassend zeigt das Buch Gründe auf, warum Vermögen über Jahrhunderte und Jahrzehnte nicht vermehrt, an weitere Generationen übergeht oder gar vermindert wird. Es sind nicht nur Kriege, eine damit einhergehende hohe Inflation, hohe Steuern und unfähige Erben, sondern auch eine schlechte Vermögensverwaltung. Über einen kurzen Zeitraum von wenigen Jahren merkt man von einer mangelhaften Vermögensveranlagung nicht viel, über mehrere Jahrzehnte macht sich eine schlechte Veranlagung des Vermögens jedoch erheblich bemerkbar. Die Fehler und Risiken dafür sollen aufgezeigt werden.

Fehler und Risiken die alle Anleger und Investoren begehen“
, zeigt nicht nur die Fallstricke der Finanzdienstleistungsbranche auf, sondern verweist zugleich auf vermeintliche „Experten“, nach denen es meist schlechter um einen bestellt ist als zuvor. Anleger sollen ermutigt werden negative Emotionen zu unterlassen, welche die Märkte unweigerlich mit sich bringen und bewusst zumeist erst gar nicht wahrgenommen werden.

Das Buch soll Ihnen zeigen:
• Wie man bessere Veranlagungsentscheidungen trifft
• Wie man Fehler und Risiken der Anleger und Investoren identifiziert
• Verhaltensweisen beleuchten, die unweigerlich bei Veranlagungsentscheidungen auftreten und wie diese zu schlechteren
Resultaten führen
• Einen klaren und nachvollziehbaren Investment-Ansatz

Fehler und Risiken die alle Anleger und Investoren begehen“ ist verfügbar auf Amazon, Thalia, buecher.de, auf anderen Onlinehändlern und im Buchhandel.

12 Zeitlose und universelle Investment-Prinzipien
Anstelle eines vorhersehbaren Leitfadens mit langwierigen Ratschlägen, die von den meisten Büchern über Finanzen herausgegeben werden, bietet das Buch eine amüsante, schnelle Reise durch die heutige abtrünnige Investmentwelt. Es findet sich darin ein zugänglicher Ansatz für die Geldanlage. Die 12 Prinzipien, die in diesem Buch beschrieben werden, sind richtungsweisend für alle, ob jung oder alt, ob Sie gerade am Beginn Ihres Erwerbslebens stehen oder bald in den Ruhestand gehen. Durch die Vermeidung von offensichtlichen oder intuitiven Fehlern und Risiken, welche die erläuterten Prinzipien aufzeigen, werden Sie Ihre mehr Erfolge mit Ihren Finanzen erzielen und finanzielle Sicherheit erlangen.

All-Wetter – Robuste Anlage-Renditen in jedem wirtschaftlichen Umfeld
Das Buch zeigt, dass Anleger ihre Anlageziele zuverlässiger erreichen, wenn sie einen Mix von Anlageklassen halten, der ausgewogen ist, um in jedem wirtschaftlichen Umfeld eine gute Rendite zu erzielen. Solche Portfolios können dazu beitragen, unabhängig vom wirtschaftlichen Klima den Wohlstand im Laufe der Zeit stetig zu steigern, ohne hohe Schwankungsbreiten befürchten zu müssen. So kann eine Mischung von Vermögenswerten (Anlageklassen) zusammengestellt werden, welche ausgewogen genug ist, um sich mit der Zeit gut zu entwickeln und gleichzeitig vor unakzeptablen Verlusten schützt.